Digitale Autorität
Knowledge Panel, verifizierte Profile und konsistente Entitätsdaten.
Pressearbeit, die bei einem Anlass beginnt statt bei einer Werbebotschaft — und offen sagt, wo redaktionelle Arbeit endet und bezahlte Platzierung beginnt.
Kurz beantwortet
PR bedeutet, einen Anlass mit Nachrichtenwert so aufzubereiten, dass eine Redaktion daraus einen Beitrag machen kann. Wir entwickeln das Thema, schreiben die Unterlagen, bereiten Bildmaterial und Ansprechpartner vor und sprechen passende Redaktionen an. Ob veröffentlicht wird, entscheidet die Redaktion — deshalb sagen wir keine Abdrucke zu.
Der erste Grund ist der fehlende Anlass. Dass ein Unternehmen existiert, eine neue Website hat oder sein Leistungsspektrum erweitert, ist für eine Redaktion kein Ereignis. Nachrichtenwert entsteht durch Veränderung, Konflikt, Relevanz für die Leserschaft oder einen lokalen Bezug.
Der zweite ist die Sprache. Eine Mitteilung, die mit Superlativen beginnt und keine überprüfbare Aussage enthält, lässt sich nicht redaktionell verwenden. Sie müsste komplett umgeschrieben werden — und genau das passiert in einer Redaktion mit knapper Besetzung nicht.
Der dritte ist die Vorbereitung. Kein verwendbares Bildmaterial, kein erreichbarer Ansprechpartner, keine Hintergrundangaben. Wer nicht bis zum Redaktionsschluss antwortet, fällt aus dem Beitrag, auch wenn das Thema getragen hätte.
Wir suchen den Anlass in Ihrem Betrieb, nicht im Marketingkalender: eine Übernahme, ein ungewöhnliches Projekt, eine Ausbildungsinitiative, eine fachliche Position in einer laufenden Debatte, ein Standortthema, das über Ihr Haus hinausweist. Solche Anlässe gibt es in fast jedem Unternehmen, sie werden nur selten als berichtenswert erkannt.
Daraus entsteht ein Kern, der in einem Satz erzählbar ist, plus die Belege dahinter. Unternehmenseigene Kennzahlen nennen wir nur, wenn Sie sie mit Zeitraum und Definition belegen können — eine Redaktion prüft nach, und eine kassierte Zahl kostet mehr als ein ausgelassener Beitrag.
Die Ansprache erfolgt gezielt statt als Rundschreiben an alle. Fach-, Regional- und Wirtschaftsredaktionen brauchen jeweils einen anderen Zugang zum selben Anlass. Ein identischer Text an alle wird als Massenware erkannt.
Viele Portale bieten Veröffentlichungen gegen Entgelt an. Das ist zulässig, muss aber gekennzeichnet werden, und Leser wie Suchmaschinen behandeln solche Beiträge anders als redaktionelle Berichterstattung.
Wir sagen deshalb bei jedem Vorschlag dazu, worum es sich handelt. Bezahlte Platzierungen können sinnvoll sein, um Belege und Auffindbarkeit aufzubauen. Sie ersetzen aber keine unabhängige Berichterstattung und sollten nicht als solche verkauft werden.
Wer Ihnen eine feste Zahl an Veröffentlichungen in namhaften Medien zusichert, verkauft in aller Regel bezahlte Platzierungen. Das ist nicht verwerflich, solange es so benannt wird — und genau daran erkennen Sie den Unterschied im Angebot.
Unabhängige Erwähnungen sind Belege für Ihre Entität. Sie stützen die Einordnung durch Such- und Antwortsysteme und sind zugleich der Rohstoff, aus dem Reputation und Verifizierungsvoraussetzungen entstehen.
Im Vertrieb wirken sie anders als Eigenwerbung. Ein Beitrag, in dem ein Dritter über Ihre Arbeit schreibt, lässt sich in Angeboten und Gesprächen anführen, ohne dass es nach Selbstlob klingt.
Bei redaktionellen Beiträgen nicht. Die Entscheidung liegt bei der Redaktion und hängt an Nachrichtenlage, Konkurrenz um Platz und der Einschätzung des Themas. Zusagen gibt es nur bei bezahlten Platzierungen — und die kennzeichnen wir als solche, damit Sie wissen, was Sie kaufen.
Abgerechnet wird der Aufwand für Themenentwicklung, Texte, Material und Ansprache, nicht das Ergebnis. Bei bezahlten Platzierungen kommen die Entgelte der jeweiligen Portale hinzu, die diese selbst festlegen. Erfolgshonorare auf Abdrucke bieten wir nicht an, weil sie zu Druck auf die falschen Kanäle führen.
Die Vorbereitung ist planbar, die Veröffentlichung nicht. Manche Anlässe sind tagesaktuell, andere landen in einer späteren Ausgabe oder gar nicht. Wir planen deshalb mit mehreren Anlässen über einen Zeitraum, statt alles auf eine Mitteilung zu setzen.
Das kann geschehen, sobald ein Thema unabhängig aufgegriffen wird. Wir bereiten Sie auf die unangenehmen Fragen vor, bevor die Ansprache läuft, und stimmen ab, welche Themen bewusst nicht angeboten werden. Eine Vorabkontrolle über den fertigen Text gibt es nicht.
Eine einzelne Mitteilung verpufft meist. Wirkung entsteht, wenn über einen Zeitraum mehrere Anlässe vorliegen und Ihr Name mehrfach unabhängig auftaucht. Sinnvoll ist ein geplanter Rhythmus mit echten Anlässen — nicht monatliche Mitteilungen um der Frequenz willen.